Universitäts-Partner

 

20130612_TUBerlin_Logo_lang_RGB_rot_01 (1)Das Fachgebiet Energiesysteme (EnSys) nimmt interdisziplinäre Aufgaben innerhalb des Instituts für Energietechnik der TU Berlin wahr. Deutschlandweit und international zählen wir zu den besonders profilierten akademischen Institutionen mit energiewirtschaftlichem Schwerpunkt. Unser Fokus gilt dem Zusammenspiel von energietechnischen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen mit Auswirkungen auf die verschiedenen Energiemärkte. Unser Team hat einen breiten fachlichen Hintergrund in den verschiedenen Ingenieurs-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften, auf deren Methoden wir unsere Forschung stützen. Unsere Arbeit gilt insbesondere den folgenden Themenbereichen:

  • Weiterentwicklung und Einsatz von Energieprognose- und Planungsmodellen,
  • Erstellung und Auswertung umfassender, proprietärer Energiemarktdatenbanken,
  • Untersuchung neuer Energieversorgungssysteme, Analyse energiewirtschaftlicher Innovationen sowie Technikfolgenabschätzung,
  • Analyse energiepolitischer Rahmenbedingungen und Marktdesigns.

Das Fachgebiet Energiesysteme wird seit 1995 von Prof. Dr. Georg Erdmann geleitet. Er war Präsident der IAEE, ist aktuell Präsident der GEE und seit Oktober 2011 Mitglied des Expertenrats der Bundesregierung zum Monitoring der Energiewende.

Uni Hohenheim LOGODas Institut für Volkswirtschaftslehre, insbesondere der Lehrstuhl für Innovationsökonomik beschäftigt sich theoretisch und empirisch mit Fragen der durch Innovationen angestoßenen wirtschaftlichen Entwicklungen auf allen Ebenen einer Volkswirtschaft. Im Vordergrund der wissenschaftlichen Arbeit stehen die Organisation von Innovationsprozessen in Innovationsnetzwerken, das Zusammenspiel von qualitativen und quantitativen Elementen in der Wachstumsforschung, die Rolle von Varietät und Heterogenität im Innovationsprozess sowie Umbrüche in der sektoralen Organisation von Innovations- und Produktionsprozessen. Aufgrund der Komplexität des Untersuchungsgegenstandes kommen neue Methoden zum Einsatz, insbesondere die Theorie der Netzwerke sowie die agentenbasierte Simulationsanalyse.Nicht mehr das Marktgleichgewicht steht zur Beschreibung wirtschaftlicher Dynamik und struktureller Transformationsprozesse im Vordergrund, sondern es werden die Bedingungen und Prozesse der wirtschaftlichen Entwicklung untersucht. Moderne innovationsökonomische Forschung kommt ohne die Betrachtung von Branchen- und Technologiespezifika nicht aus, so dass der enge Kontakt mit den Unternehmen und der Wirtschaftspolitik eine wichtige Voraussetzung für relevante Forschung darstellt. Dies zeigt sich besonders deutlich in dem Projekt SW-Agent, welches sich mit der Rolle der Stadtwerke in der Energiewende in Deutschland beschäftigt.

Prof. Dr. Andreas Pyka ist seit 2009 Professor für Innovationsökonomik an der Universität Hohenheim. Zuvor hatte er eine Professur für Wirtschafstheorie an der Universität Bremen inne. Er war Gastprofessor an den Austrian Research Centers „System Research“ in Wien und an der Technischen Universität in Delft.